Sonderausstellungen 2021

Das aktuelle Sonderausstellungsangebot des Vogtlandmuseums

Natur als Quelle der Inspiration

Der Künstler Günter Weiß

22.05. - 07.11.2021

Der Vogtländer Günter Weiß (1940-2014) war seit jungen Jahren künstlerisch tätig, zunächst bis zum Eintritt in den Ruhestand 2000 nebenberuflich, danach freischaffend. Das Vogtlandmuseum zeigt nun eine vielfältige Auswahl seiner Werke in verschiedensten Techniken, unter anderem Acryle, Aquarelle, Holzschnitte, Kaltnadelradierungen, Pastelle und Zeichnungen. Neben Stadtansichten, Portraits und Stillleben aus der Studienzeit Günter Weiß‘ präsentiert die Ausstellung vor allem atmosphärische Landschaftsbilder, z.B. des Vogtlandes, von Hiddensee, Rügen, Italien und Island. Hierbei wird die gesamte schöpferische Bandbreite des Künstlers veranschaulicht, beginnend in den 1960er Jahren bis zu seinem Tod.

Schöne Steine

Mineralien aus der Sammlung Bräuer

22.05. - 07.11.2021

Der 1915 in Plauen geborene Arzt Dr. Heinrich Bräuer war ein leidenschaftlicher Sammler von Mineralien. Ihn faszinierte vor allem die Entstehung dieser Gesteine, die zwar leblos sind, aber doch wachsen und in vielfältiger Art auf ihre Umwelt reagieren. Nach seinem Tod im Jahr 2004 ging Bräuers Mineraliensammlung von etwa 3.000 Stücken als Schenkung ans Vogtlandmuseum Plauen, wo sie seither die naturkundlichen Bestände bereichert. Einen Einblick in die hinterlassene Kollektion bietet nun eine Nischenausstellung, die allerdings nicht nach geologischen Gesichtspunkten aufgebaut ist, sondern nach ästhetischen. Denn neben erdgeschichtlichen Informationen bieten Mineralien noch einen weiteren beeindruckenden Aspekt: Ihre Schönheit.

Blick in die Vergangenheit

Fotografien

22.05. - 07.11.2021

Als die heutige Version seiner Vorgängereinrichtungen wird das Vogtlandmuseum Plauen im Jahr 2023 sein hundertjähriges Bestehen feiern. Schon jetzt können Sie einen hochinteressanten Blick auf die innenarchitektonische und ausstellungsgestalterische Entwicklung der Museen werfen: Welche Räumlichkeiten der Häuser in der Nobelstraße haben sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart wie verändert? Welche Ausstellungsinhalte wurden vor Jahrzehnten auf ganz andere Art präsentiert als heute? Anhand einer kleinen Ausstellung historischer Fotografien lassen sich faszinierende Vergleiche ziehen.

Hermann Vogel

Zeichner & Poet

05.06. - 23.10.2021

Bekannt wurde Hermann Vogel durch seine märchenhaften Illustrationen, die stark von Moritz von Schwind und Ludwig Richter beeinflusst waren. Seine frühesten Bilder zeichneten sich allerdings durch eine Lieblichkeit aus, die dem Kitsch sehr nahekam. Dies gab sich jedoch, als der Humor des Künstlers stärker in seinen Werken in Erscheinung zu treten begann. In der Redaktion der »Fliegenden Blätter« trafen sehr viele Manuskripte mit Gedichten, Geschichten, Sinnsprüchen, Witzen u.Ä. ein. Die Besonderheit dieser Zeitschrift lag aber in der Kombination aus Text und Bild. Der Verlag suchte deshalb ständig nach geeigneten Illustratoren, auch Hermann Vogel bekam entsprechende Anfragen. Manchmal sandte der Künstler aber auch unaufgefordert Zeichnungen an die Herausgeber, für die dann passende Texte gefunden werden mussten. Weil er literarisches Talent besaß, forderten die Verleger Vogel aber auch immer öfter dazu auf, die Begleittexte zu seinen Bildern selbst zu verfassen.