Das Weisbachsche Haus

Das Kulturdenkmal Weisbachsches Haus bildet als bedeutendes Manufakturgebäude der industriellen Entwicklung Sachsens einen wichtigen Teil des industriekulturellen Erbes der Stadt Plauen. Mit der Errichtung des Weisbachschen Hauses begann die Stadt Plauen, den Raum zwischen der südlichen Stadtmauer und der Weißen Elster (Elsteraue) wirtschaftlich zu erschließen.

Das Weisbachsche Haus besteht aus den Gebäudeteilen Bleichstraße 1, 3, 5 und 7, die zu unterschiedlichen Zeiten errichtet wurden, von der Fassadengestaltung jedoch als Einheit wirken.

Wettbewerb Namensfindung Marketingname

26.04.2021 - Startschuss durch das Anschreiben der ausgewählten Fachbüros und Agenturen.
28.-30.04.2021 - Veröffentlichung der Ausschreibung und transparente Hintergrundinformationen zum Prozess über die Internetauftritte der Stadt Plauen und dem Vogtlandmuseum Plauen.
31.05.2021 - Ende der Rücklauffrist für die Einreichung der Vorschläge durch die Fachbüros und Agenturen.
07.-30.06.2021 - Auswertung der Vorschläge und Ermittlung der Top 5 durch die Fachjury 1.
01.07.2021 - Veröffentlichung der Top 5 Finalisten.
12.07.-08.08.2021 - Auswertung der Vorschläge durch Fachjury 2 und Onlineabstimmung über Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Plauen.
26.10.2021 - Vorstellung und Beschluss des Gewinners durch den Stadtrat der Stadt Plauen.

GEWINNER UND NEUER NAME DER EINRICHTUNG IST

FABRIK DER FÄDEN

TOP 5 Finalisten aus der ersten Runde:

Spitzenwelten Plauen

MoLa – Museum of Lace

Welt der Spitze

Erlebnismuseum Spitzen-Welt

Fabrik der Fäden

Namensfindung »Weisbachsches Haus Plauen - Deutsches Forum für Textil und Spitze«

Offiziell trägt das Haus den Namen "Weisbachsches Haus Plauen - Deutsches Forum für Textil und Spitze". Aber für die Vermarktung suchte die Stadt einen schlagkräftigen, spannenden, eindeutigen, vielleicht etwas unterhaltsamen, aber auf jeden Fall "Lust auf mehr"-machenden Marketingnamen.

Die Namensfindung fand im Sommer 2021 statt. Die Stadt hatte am 26. April begonnen, gezielt vorab ausgewählte Fachbüros und Agenturen mit der Bitte um Beteiligung anzuschreiben und zur kreativen Teilnahme aufzufordern. Bis Ende Mai mussten die Vorschläge bei der Stadt eingereicht sein, dann folgte die Auswertung innerhalb einer Jury (bestehend aus Vertretern der Stadt, des Tourismusverbandes und Experten der Branche). Nach der Ermittlung und Bekanntgabe der Top 5 waren die Plauener*innen gefragt: im Juli/August sollten sie wie auch eine weitere Fachjury (Stadtratsvertreter, Bürgermeister, Museumsdirektor) über die Top Five abstimmen. Aus dieser letzten Auswahl wurde dann Ende Septemberder Gewinner ermittelt..

Für den Wettbewerb wurden regional und deutschlandweit 34 Marketing- & Kommunikationsagenturen angeschrieben. Die Auswahl der Fachagenturen fand unter Berücksichtigung der jeweiligen Referenzen und Arbeiten in themennahen und -verwandten Feldern statt. Die Unterlagen zum Wettbewerb sind auf Anfrage bei der Stadt Plauen und dem Vogtlandmuseum Plauen zugänglich. Weitere Interessenten waren von der Teilnahme nicht ausgeschlossen.